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Wie schreibt man ein gutes Gedicht? - Literatur-Empfehlungen

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Das große Reimlexikon: Wer dichten will, muß Reime finden. Anleitung für Hobby- und Gelegenheitsdich

Günter Pössiger



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Reimlexikon

Willy Steputat



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Der neue Verseschmied für Hobbydichter. Mit Reimlexikon

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Einführung in die Verslehre. (Lernmaterialien)

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Macharten. Über Rhythmus, Reim, Stil und Vieldeutigkeit.

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Rhythmus und Sprache im deutschen Gedicht

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Freude an Reim und Rhythmus

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Deutsche Metrik. Eine historische Einführung

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Schule der Autoren. Ein Handbuch der Dicht- und Schreibkunst.

Hartmut Kasper

Die Chancen vom Schreiben leben zu können, stehen derzeit nicht schlecht. Händeringend suchen Verlage und Filmproduktionsfirmen nach Autoren und guten Geschichten. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Sachbuchverlage, die den Markt seit geraumer Zeit geradezu überschwemmen mit praktischen Lehrbüchern zu den verschiedenen Gattungen und Genres.

Nun schickt auch der renommierte Reclam-Verlag ein Handbuch ins Rennen: Hartmut Kaspers Schule der Autoren. Ein Handbuch der Dicht- und Schreibkunst. Der Titel ist so programmatisch wie irreführend: Denn Kaspers Handbuch ist keine klassische Anleitung über Aufbau, Struktur und Grundelemente des Roman- bzw. Drehbuchschreibens, sondern ein lehrreicher Ausflug in die Schreibwerkstätten bekannter Romanciers, Dichter und Filmemacher. Statt selbst zu erzählen, lässt Kasper Autoren von Horaz über Johann Wolfgang von Goethe bis Alfred Hitchcock zu Wort kommen, offenbart in den sorgfältig ausgewählten Passagen deren handwerkliche Geheimnisse und veranschaulicht an Textbeispielen den Umgang mit bestimmten Problemen beim Schreiben. Dadurch entsteht nicht nur ein vergnügliches Kompendium literarischer Schaffensprozesse, es zeigt sich auch eine etwas andere Sichtweise auf das Schreiben selbst. Im Gegensatz zu den meist etwas normierten Lehrwerken der so genannten Praktiker lenkt der Germanist und Publizist Hartmut Kasper den Blick weniger auf die Handlungsführung an sich als vielmehr auf die zahlreichen, scheinbar nebensächlichen Details und Randerscheinungen beim Schreiben. So finden sich hier Kapitel über Berufe, Namen, Sinne oder gar das "Heldenwetter", die den Autoren ins Gedächtnis rufen sollen, dass gute Geschichten nicht nur vom Plot allein, sondern auch von den noch so unscheinbaren Elementen mitbestimmt werden.

Diese Schule der Autoren ist deshalb weniger als Einführung denn als Erweiterung des literarischen Schreibens zu empfehlen. Aber auch für literarisch Interessierte, die nicht selbst zur Feder greifen wollen, lohnt die Lektüre dieses Buches, zeigt es doch ein ums andere Mal, dass auch die genialsten Texte einem rigiden handwerklichen Bauplan folgen. --Harald Stucke

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Reclams elektronisches Reimlexikon

Deutsch war ja einmal die Sprache der Dichter und Denker. Wer diese Tradition fortführt und ab und zu ein Verslein schmiedet, weiß, wie lange man bisweilen auf den Kuss der Muse wartet. Schön, wenn praxisorientierte Hilfe in Form von Reclams elektronischem Reimlexikon zur Hand ist. Das leicht zu bedienende Programm hilft auch denjenigen, die sich nicht zu den Computerfreaks zählen, mit Reimvorschlägen flott aus der Patsche. Man klickt einfach das Wort an, zu dem man einen Reim sucht und erhält ohne Umschweife eine Auswahl aus den gespeicherten 50.000 Möglichkeiten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich ein Versmaß vorgeben zu lassen und dann computergestützt zum Beispiel Kreuzreime oder Sonette zu verfassen. Natürlich kann dieses Programm nicht zaubern -- Worte wie "Auto" oder "Mensch" sollte man in Gedichten tunlichst vermeiden (es sei denn, man findet eine elegante Brücke zu "Ranch"). Auch wer sich dichterisch fortbilden will, ist mit dem elektronischen Reimlexikon gut bedient, das Verzeichnis der Fachbegriffe enthält viel Erhellendes.

Diese Silberscheibe kann so manche Dichterpein lindern und den einen oder anderen Gedankenblitz liefern. Für die Entwicklung vom gereimten Wort zum gelungenen Gedicht braucht es aber immer noch die Dichterseele. --Karen Schiöberg-Fey

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